Emaille-Pfannen eignen sich hervorragend zum Braten. Sie erwärmen sich schnell, speichern Hitze sehr gut und verteilen sie gleichmäßig. Zudem sind emaillierte Pfannen für alle Herdarten geeignet, einschließlich Induktionskochfeldern.
Da Emaille-Kochgeschirr sehr effizient mit Hitze arbeitet, können bereits mittlere Temperaturen für gute Bratergebnisse ausreichen. Damit das Braten optimal gelingt, sollte man jedoch einige Hinweise beachten.
Mit moderater Temperatur starten
Emaillierte Pfannen erreichen schneller hohe Temperaturen als viele beschichtete Pfannen. Daher empfiehlt es sich, die Pfanne nicht sofort auf höchster Stufe zu erhitzen.
Am besten geht man schrittweise vor:
- Pfanne bei niedriger bis mittlerer Hitze vorwärmen.
- Die Temperatur langsam erhöhen.
- Bei Bedarf die Hitze anpassen.
Beispiel: Bei einem Herd mit 9 Leistungsstufen reicht häufig eine Einstellung zwischen Stufe 5 und 6 aus.
Emaille-Pfanne niemals leer erhitzen
Emaillierte Gusseisenpfannen und -töpfe sollten nicht leer erhitzt werden. Geben Sie immer etwas Fett oder Bratgut in die Pfanne, bevor sie längere Zeit auf hoher Hitze steht.
Achten Sie außerdem darauf, dass das Kochfeld zum Pfannendurchmesser passt. Ist das Kochfeld zu klein, wird die Hitze ungleichmäßig verteilt.
Fett richtig erhitzen
Verteilen Sie etwas Fett oder Öl gleichmäßig in der Pfanne und lassen Sie es langsam erwärmen.
Die richtige Temperatur ist erreicht, wenn das Fett:
- leicht flüssig wird
- sich gleichmäßig in der Pfanne verteilt
Jetzt kann das Bratgut in die Pfanne gegeben werden.
Tipp:
Damit Lebensmittel nicht anhaften, sollte:
- das Fett heiß genug sein
- das Bratgut möglichst trocken sein
Außerdem empfiehlt es sich, Fleisch nicht mit einer Gabel, sondern mit einer Zange oder einem Pfannenwender zu wenden. So tritt weniger Fleischsaft aus und das Anhaften wird reduziert.
Wenn sich beim Braten sehr viel Dampf bildet, kann es helfen, die Hitze etwas zu reduzieren.
Hinweis für Induktionskochfelder
Bei Induktionskochfeldern sollte bei Emaille-Geschirr möglichst nicht die Boost-Funktion verwendet werden. Die sehr schnelle und starke Hitzeentwicklung kann das Kochgeschirr unnötig stark belasten.
Vorbereitung vor der ersten Nutzung
Vor der ersten Verwendung sollten:
- Schutzfolien oder Aufkleber entfernt werden
- eventuelle Klebereste mit etwas Speiseöl beseitigt werden
Um mögliche Produktionsrückstände zu entfernen, kann man die Pfanne kurz mit heißem Wasser und etwas Essig ausspülen. Anschließend gründlich mit Wasser reinigen und gut abtrocknen.
Reinigung von emailliertem Kochgeschirr
Die Reinigung von Emaille-Pfannen ist einfach, wenn man einige Punkte beachtet.
1. Kochgeschirr abkühlen lassen
Lassen Sie die Pfanne zunächst vollständig abkühlen. Wird sehr heißes Emaillegeschirr direkt mit kaltem Wasser gespült, können Spannungen im Material entstehen.
2. Einweichen
Füllen Sie die Pfanne mit lauwarmem Wasser und etwas mildem Spülmittel und lassen Sie diese Mischung etwa 15–20 Minuten einwirken. Dadurch lösen sich viele Rückstände bereits von selbst.
3. Verschmutzungen lösen
Sollten noch Rückstände vorhanden sein, können diese mit einem weichen Schwamm oder einer Bürste entfernt werden.
4. Nachspülen
Spülen Sie die Pfanne anschließend mit klarem Wasser aus, damit alle gelösten Rückstände entfernt werden.
5. Trocknen
Trocknen Sie das Kochgeschirr anschließend gründlich mit einem Tuch ab.
0 Kommentare