Ein Dutch Oven ist ein echter Allrounder beim Outdoor Cooking.
Damit lassen sich Eintöpfe, Schmorgerichte, Brot oder sogar Desserts zubereiten. Doch bevor das Kochen beginnt, stellt sich die Frage: Wie wird der Dutch Oven richtig beheizt?
Als Kochstelle eignen sich verschiedene Hitzequellen – von klassischer Holzkohle über Gas bis hin zum Lagerfeuer. Je nach Situation und Ausstattung kann man den Feuertopf flexibel einsetzen.
Typische Kochstellen für den Dutch Oven sind zum Beispiel:
- Dutch Oven Tisch
- Dutch Oven Station (DOKING)
- Raketenofen
- Gasgrill
- Gas-Grilltisch
- Feuerschale oder Feuerstelle
- Grilltopf HIBA2 oder HIBA3
- Gas-Feuerstelle FSK4
Zusätzliches Zubehör für den Einsatz des Dutch Ovens:
Im Folgenden zeigen wir die wichtigsten Möglichkeiten, wie sich ein Dutch Oven betreiben lässt.
Dutch Oven mit Briketts oder Glut beheizen
Die klassische Methode ist das Kochen mit Holzkohle oder Grillbriketts. Dabei werden die Briketts in einem Anzündkamin zum Glühen gebracht und anschließend unter dem Topf und auf dem Deckel verteilt.
Der Vorteil von Briketts liegt in ihrer gleichmäßigen und langen Brenndauer. Dadurch lassen sich Gerichte wie Schichtfleisch, Eintöpfe oder Brot bei relativ konstanter Temperatur zubereiten.
Diese Methode wird von vielen Dutch-Oven-Fans bevorzugt, da sich die Hitze relativ gut kontrollieren lässt.
Dutch Oven Station (DOKING) – sicher und praktisch
Wer keine feste Feuerstelle im Garten hat, kann eine Dutch Oven Station wie den DOKING verwenden.
Diese bietet eine stabile Kochstelle für den Feuertopf und kann auch auf Rasen oder Terrasse genutzt werden. Die Konstruktion sorgt dafür, dass die Hitze konzentriert im Inneren bleibt und der Untergrund geschont wird.
So lässt sich der Dutch Oven auch ohne klassische Feuerstelle sicher betreiben.
Dutch Oven Tisch – komfortables Arbeiten
Ein Dutch Oven Tisch erleichtert das Arbeiten mit dem Feuertopf erheblich.
Auf dem Tisch können Briketts verteilt und der Dutch Oven bequem darauf platziert werden. Durch die erhöhte Position arbeitet man deutlich rückenschonender, da man sich nicht ständig zum Topf herunterbeugen muss.
Außerdem kann der Tisch gleichzeitig als Vorbereitungs- oder Ablagefläche genutzt werden.
Raketenofen und Dutch Oven – eine starke Kombination
Ein Raketenofen (Rocket Stove) ist ebenfalls eine sehr gute Kochstelle für den Dutch Oven.
Durch den sogenannten Kamineffekt entsteht im Ofen eine starke Luftströmung, wodurch Holz besonders effizient verbrennt und schnell hohe Temperaturen erreicht werden.
Der Raketenofen eignet sich ideal für:
- schnelles Anbraten
- Kochen im Dutch Oven
- Outdoor Cooking ohne Gas oder Strom
Viele BBQ-Toro Raketenöfen sind kompakt und lassen sich daher auch beim Camping oder auf Outdoor-Touren gut einsetzen.
Dutch Oven im Grill verwenden
Der Dutch Oven kann auch problemlos auf einem Gasgrill oder Holzkohlegrill genutzt werden.
Auf dem Gasgrill gibt es zwei Möglichkeiten:
Direkte Hitze:
Der Feuertopf steht direkt über den Brennern. Diese Methode eignet sich zum Anbraten von Fleisch oder Gemüse.
Indirekte Hitze:
Der Dutch Oven wird in den indirekten Bereich gestellt. Bei geschlossenem Deckel entsteht eine gleichmäßige Hitze – ideal für Schmorgerichte oder Brot.
Ähnlich funktioniert die Nutzung auch auf einem Kugelgrill mit Holzkohle.
Dutch Oven auf einem Gas-Grilltisch
Der Gas-Grilltisch von BBQ-Toro ist eine weitere praktische Möglichkeit, den Dutch Oven zu betreiben.
Die zwei Gasbrenner sorgen für schnell verfügbare Hitze und ermöglichen eine präzise Temperaturkontrolle. Dadurch eignet sich der Grilltisch besonders gut für alle, die schnell und unkompliziert im Dutch Oven kochen möchten.
Außerdem kann der Gas-Grilltisch auch als Gaskocher beim Camping genutzt werden.
Feuerschale oder Lagerfeuer
Die ursprünglichste Art, mit dem Dutch Oven zu kochen, ist das Lagerfeuer.
Dabei wird der Feuertopf entweder direkt in die Glut gestellt oder über dem Feuer aufgehängt – zum Beispiel an einem Dreibein.
Das Kochen am offenen Feuer erfordert etwas Erfahrung, da sich die Temperatur nur begrenzt kontrollieren lässt. Dafür entsteht eine besonders authentische Lagerfeuer-Atmosphäre.
Hibachi-Style Grill – HIBA2 und HIBA3
Die gusseisernen Grilltöpfe HIBA2 und HIBA3 lassen sich ebenfalls als Kochstelle für den Dutch Oven nutzen.
Dazu wird Grillkohle oder Holz im Grilltopf entzündet und anschließend ein Grillrost aufgesetzt. Der Dutch Oven wird dann einfach auf das Rost gestellt.
Der Vorteil dieser Methode:
- kompakte Bauweise
- mobil und transportabel
- ideal für Camping oder Picknick
Der HIBA2 eignet sich für Dutch Oven bis 9 QT, der HIBA3 für Modelle bis 12 QT.
Dutch Oven über einer Gas-Feuerstelle
Eine Gas-Feuerstelle kann ebenfalls als Hitzequelle dienen. Hier wird der Dutch Oven meist hängend über der Flamme betrieben, zum Beispiel an einem Dreibein.
Der Vorteil gegenüber einem Holzfeuer:
Die Temperatur lässt sich über den Gasregler deutlich einfacher steuern.
Diese Methode eignet sich besonders gut für Suppen oder Eintöpfe.
Dutch Oven im Backofen
Der Dutch Oven kann auch im Backofen verwendet werden. Diese Methode ist besonders praktisch, wenn das Wetter plötzlich umschlägt oder das Outdoor Cooking kurzfristig nach drinnen verlegt werden muss.
Der Topf wird dabei auf ein Backblech oder den unteren Rost gestellt. Wichtig ist, dass Rost oder Blech das Gewicht des Gusseisentopfs sicher tragen können.
Für Schmorgerichte kann der Backofen zunächst auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorgeheizt werden. Anschließend reduziert man die Temperatur auf etwa 130–150 °C, damit das Gericht langsam garen kann.
⚠️ Wichtiger Hinweis:
Beim Betrieb mit Kohle oder offenem Feuer darf der Dutch Oven nur im Freien verwendet werden.




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